Über Maori

Japans Antwort auf Deutsche. Keine Geduld mit Konservativen. Mag Igel. 🦔

Meinung, Meinung über alles: Wann haben Deutsche verlernt, den Rand zu halten?

Viele von uns verbrennen einen erheblichen Teil unserer Lebenszeit auf sozialen Netzwerken. Einer der Hauptgründe: Algorithmen, die provozierende Kommentare bevorzugen. Dies motiviert aufmerksamkeitsgeile Menschen, möglichst kontroverse Meinungen ins Internet zu schreiben. Dabei hat sich seit Anbeginn der Menschheit eine Sache nicht verändert: Meinungen sind völlig überbewertet.

Von |2026-04-27T18:20:00+02:0027. April 2026|Gesellschaft, Social Media|

Patrice Aminati kämpft gegen Krebs: Es geht nicht um dich, Daniel

Content-Creatorin und Moderatorin Patrice Aminati ist an schwarzem Hautkrebs erkrankt. Jetzt muss sie sich mit Beiträgen ihres Expartners Daniel Aminati auseinandersetzen, dabei hätte sie sicherlich wichtigere Themen auf dem Tisch. Statt ihren Wunsch nach Ruhe zu respektieren, hat er mit einem weiteren Instagram-Post nachgelegt. Als Ehemann einer Krebspatientin platzt mir da der Kragen. Daniel, wir müssen reden.

Von |2026-04-23T12:21:35+02:0022. April 2026|Gesellschaft, Social Media|

Es heißt nicht „Paywall“ oder „Bezahlschranke“, sondern Preis

Wer in sozialen Netzwerken wie Bluesky oder Mastodon unterwegs ist, kennt die Posts: Jemand schreibt über einen Artikel und verlinkt ihn mit dem Hinweis, der Text liege „leider hinter einer Paywall“. Manche regen sich sogar auf, dass bestimmte Themen „hinter der Paywall versteckt“ seien. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, was hinter dieser dreisten Gratismentalität steckt und wieso wir sie nicht mehr loswerden.

Von |2026-04-09T16:59:42+02:009. April 2026|Gesellschaft, Social Media|

Männliche Gewalt: Warum „Männerhass“ Frauenhass ist

Seit der Spiegel den Artikel zum Fall Ulmen veröffentlicht hat, arbeiten viele männliche Täter und Mittäter an einer steigenden Sichtbarkeit des Kampfbegriffs „Männerhass“. Ich schreibe über meine Gedanken zum Fall und warum das Wort keine harmlose Nebelkerze von ein paar Spinnern ist.

Von |2026-04-07T16:03:52+02:007. April 2026|Gesellschaft, Social Media|

Neue MEISSEN-Kampagne „Fantasievolles Erwachen“: die Verstärkung eines Problems

Bei MEISSEN läuft es schlecht. In ferner Vergangenheit ein Inbegriff von Luxus und Reichtum, sind heute Millionenverluste eher Regel als Ausnahme. Jetzt soll eine neue Kampagne von Scholz & Friends zumindest den Frühling retten. Das wird schwierig.

Von |2026-04-01T14:43:24+02:001. April 2026|Marketing, Social Media|

Muss eine Junior Community Managerin Thor Steinar kennen? Ein lieb gemeinter Text an weiße Marketingleute

Auf LinkedIn fragt ein weißer Mann namens Steven: Was darf ich von Junior Community Managern (sic!) erwarten? Hintergrund: Eine Junior CM kannte die Nazi-Marke Thor Steinar nicht. Die Weißen unterm Post sind sich einig: Kann passieren, shit happens. Wirklich?

Von |2026-03-27T09:37:58+01:0027. März 2026|Marketing, Social Media|

Weiße Linke und ihr blindes rechtes Auge: Warum wir uns auf privilegierte Allys nicht verlassen können

Ich sehe sie auf jeder Demo gegen Rechtsextremismus: weiße Deutsche, die sich sehr gut informiert fühlen, manche mit Schildern, manche skandierend. Und sie alle sind der festen Überzeugung, mit beiden Beinen fest auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen. Ich lebe jetzt fast 45 Jahre als nichtweiße Person in Deutschland und kann dazu nur sagen: schön wär’s.

Von |2026-04-21T13:47:20+02:0021. April 2026|Gesellschaft|

KI-Hype überleben: 4 Tipps für Menschen in Kreativberufen

Nirgends rasiert der Hype um Künstliche Intelligenz so viele Jobs wie in der Kreativbranche. Werbe- und Marketingagenturen setzen ihre besten Leute vor die Tür, um sie durch KI zu ersetzen. Viele Topkreative, die vor drei Jahren noch zu den Gutverdiener*innen gehört haben, stehen beruflich und finanziell am Abgrund. Jetzt heißt es: sich neu erfinden oder absaufen.

Von |2026-02-25T17:28:47+01:0028. Januar 2026|Marketing|

In der Vergangenheit gefangen: die deutsche Obsession mit den Arbeitsstunden

Deutsche Führungskräfte und Wirtschaftsverbände lieben Arbeitsstunden. Je mehr, desto besser. Warum diese Denkweise vollkommen überholt ist und mitverantwortlich für den Niedergang deutscher Unternehmen in Zukunftsbranchen.

Von |2026-01-26T12:15:48+01:0026. Januar 2026|Politik, Gesellschaft|
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